Ziel des PID Monitor
Der PID Monitor wird im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von März 2023 bis Februar 2026 geförderten Projekts “PID Network Deutschland – Netzwerk für die Förderung von persistenten Identifikatoren in Wissenschaft und Kultur” als Prototyp entwickelt.
Ziel ist es eine Anwendung zu schaffen, die die Nutzung und Verbreitung des persistenten Identifikatoren und damit verbundene Informationen, wie bereitstellende Repositorien, Forschungsinfrastrukturen und Information-Systemen, inklusive einer zeitbasierten Darstellung von Entwicklungen analysiert und die Auswertungen der Öffentlichkeit bereitstellt.
Grundlage für die Analysen bilden insbesondere die Daten aus der Bielefeld Academic Search Engine (BASE), der DOI-Registrierungsagentur DataCite, sowie Metadaten aus den Personendatensätzen der Gemeinsamen Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) und weiteren Datenquellen.
Der PID Monitor befindet sich derzeit noch im Aufbau, daher sind noch nicht alle Auswertungen inklusiver ihrer Metriken aktiv und beschrieben. Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter pid-network.de.
Für Fragen, Anmerkungen und Anregungen PID Monitor wenden Sie sich bitte an pid-monitor( at )uni-bielefeld . de.
Implementierung
Dashboard
Das Dashboard des PID Monitor basiert auf dem Framework Quarto, einem Open Source Tool für wissenschaftliche und technische Veröffentlichungen. Quarto-Dokumente enthalten Text und analytischen Quellcode. Das Dashboard nutzt Jupyter-Notebook Snippets, welche in HTML gerendert werden.
Die verwendeten Icons wurden während der Projektphase von PID Network Deutschland erstellt (Ziedorn 2025).
PID-Monitor Agent
Der PID Monitor-Agent ist eine technische Komponente des PID-Monitors zur automatisierten Erfassung und Prüfung von Daten aus definierten Endpunkten. Er dient dazu, Informationen aus Repositorien, Forschungsdateninfrastrukturen, Registrierungsdiensten und weiteren webbasierten Quellen regelmäßig abzurufen und für die nachgelagerte Analyse bereitzustellen.
Der Agent unterstützt die strukturierte Beobachtung von Schnittstellen und Datenquellen, über die persistente Identifikatoren und zugehörige Metadaten bereitgestellt werden. Dazu gehören beispielsweise Harvesting-Schnittstellen, APIs, Sitemaps oder andere maschinenlesbare Endpunkte. Ziel ist es, belastbare Aussagen über Verfügbarkeit, technische Qualität, Metadatenumfang und Nutzung persistenter Identifikatoren treffen zu können.
Im Rahmen des PID-Monitors übernimmt der Agent insbesondere folgende Aufgaben:
- automatisiertes Abrufen von Daten aus registrierten Endpunkten,
- Erkennung und Extraktion persistenter Identifikatoren,
- Erfassung technischer Metadaten zur Quelle und zum Abrufzeitpunkt,
- Prüfung der Erreichbarkeit und Antwortstruktur von Endpunkten,
- Speicherung der erhobenen Daten für weitere Analysen,
- Unterstützung regelmäßiger Monitoring- und Reporting-Prozesse.
Die erfassten Informationen bilden die Grundlage für Auswertungen zur Verbreitung, Qualität und Nachnutzbarkeit persistenter Identifikatoren in Forschungsinfrastrukturen. Damit trägt der PID-Monitor-Agent dazu bei, Entwicklungen im Bereich PID-basierter Metadateninfrastrukturen transparent zu machen und Handlungsempfehlungen für Datenanbieter, Repositorien und Infrastrukturbetreiber abzuleiten.
Der Agent ist modular konzipiert, sodass unterschiedliche Endpunkttypen und Protokolle eingebunden werden können. Dadurch lässt sich die Datenerfassung flexibel an verschiedene technische Umgebungen anpassen. Neben klassischen Harvesting-Verfahren können auch API-basierte Zugriffe oder Crawling-Ansätze berücksichtigt werden, sofern sie für das Monitoring relevant sind.
Der Agent identifiziert sich als solcher und stellt eine Kontaktadresse bereit. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte über die angegebene Adresse umgehend.
Durch die regelmäßige und reproduzierbare Erfassung von Endpunktdaten unterstützt der PID-Monitor-Agent eine kontinuierliche Beobachtung der PID-Landschaft. Er schafft damit eine technische Grundlage für Qualitätssicherung, Trendanalysen und evidenzbasierte Entscheidungen im Kontext nachhaltiger Forschungsdateninfrastrukturen.
Plattform
Der Betrieb des PID Monitor wird durch die IT-Infrastruktur der Universitätsbibliothek Bielefeld sicher gestellt.
Beitragende
- Projekt-Team
- Steph Glagla-Dietz
- Vitali Peil
Basierend auf Arbeiten zum ORCID-DE Monitor aus dem Projekt ORCID-DE 2:
Veröffentlichungen
Aktuelle Version: v0.9.6 PID Monitor
| Release | Datum | Änderungen |
|---|---|---|
| 0.9.6 | 2026-06-09 | broken link corrected #1; update metadata records up-to 690M; python3.12 env.; fix pandas monthly resampling alias for pandas 3 compatibility |
| 2026-04-21 | update metadata records up-to 678M | |
| 2026-04-16 | update metadata records up-to 643M | |
| 0.9.5 | 2026-03-30 | PID matrix: add funder, refine visual.; update metadata records analytics; |
| 0.9.4 | 28.11.2025 | up-to 640M metadata records; update PID matrix |
| 0.9.3 | 16.09.2025 | up-to 610M metadata records; refine visualisation; adding culture objects identifier use case; update PID matrix |
| 0.9.2 | 10.04.2025 | preparing ORCID-DE Monitor Migration; adding academic events with DOI; refine IGSN viz.; PID-Matrix; update numbers |
| 0.9.1 | 19.02.2025 | New: Textpubl.(URN), Organization(ROR), phys. Objects(DOI,IGSN); PID Matrix; integration of historical data from DataCite |
| 0.9.0 | 31.01.2025 | First initial public available version |
Kontakt
Für Fragen und Anregungen steht das PID Network Deutschland Team unter: pid-monitor( at )uni-bielefeld . de zur Verfügung oder via GitHub.
